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Das Programm des "Intellektuellen Humanismus"
pp. 220-227
Abstract
Mit der Aufklärungslehre des Intellektuellen Humanismus versucht Geiger in seinem eigens als "nichtwissenschaftlich" (1968, 162) apostrophierten politischen Vermächtnis Demokratie ohne Dogma sein Wunschbild einer "kritisch-aufgeklärten Gesellschaft" (DoD, 203) auf den Begriff zu bringen. Geprägt von dem lebensgeschichtlich folgenreichen Zentralereignis des Nationalsozialismus ist es sein Grundmotiv, wie er mit ungewohntem Pathos formuliert, "die Sache des Menschen zu führen, des ewig getretenen, gequälten, geschändeten" (DoD, 8); dementsprechend heißt die ihn umtreibende Frage, welche politischen und sozialen Ordnungsformen den Rückfall in die Barbarei verhindern und ein demokratisches Zusammenleben garantieren können.516
Publication details
Published in:
Meyer Thomas (2001) Die Soziologie Theodor Geigers: Emanzipation von der Ideologie. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 220-227
DOI: 10.1007/978-3-322-89595-0_10
Full citation:
Meyer Thomas (2001) Das Programm des "Intellektuellen Humanismus", In: Die Soziologie Theodor Geigers, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 220–227.