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199199

Das Programm des "Intellektuellen Humanismus"

Thomas Meyer

pp. 220-227

Abstract

Mit der Aufklärungslehre des Intellektuellen Humanismus versucht Geiger in seinem eigens als "nichtwissenschaftlich" (1968, 162) apostrophierten politischen Vermächtnis Demokratie ohne Dogma sein Wunschbild einer "kritisch-aufgeklärten Gesellschaft" (DoD, 203) auf den Begriff zu bringen. Geprägt von dem lebensgeschichtlich folgenreichen Zentralereignis des Nationalsozialismus ist es sein Grundmotiv, wie er mit ungewohntem Pathos formuliert, "die Sache des Menschen zu führen, des ewig getretenen, gequälten, geschändeten" (DoD, 8); dementsprechend heißt die ihn umtreibende Frage, welche politischen und sozialen Ordnungsformen den Rückfall in die Barbarei verhindern und ein demokratisches Zusammenleben garantieren können.516

Publication details

Published in:

Meyer Thomas (2001) Die Soziologie Theodor Geigers: Emanzipation von der Ideologie. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Pages: 220-227

DOI: 10.1007/978-3-322-89595-0_10

Full citation:

Meyer Thomas (2001) Das Programm des "Intellektuellen Humanismus", In: Die Soziologie Theodor Geigers, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 220–227.